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Ergebnisse der Befragung von Online-Journalisten

In der Zeit vom 20.09.02 bis 04.10.02 führte prdienst.de eine Befragung von Online-Journalisten durch.
Ziel war es, die Arbeitsweise von Online-Journalisten und ihre Erwartungen an die Online-Pressearbeit von Unternehmen
besser kennen zu lernen, um gegebenenfalls die Arbeit der Agentur zu optimieren und konkrete
Empfehlungen für Online-PR formulieren zu können.
Dazu wurde eine Stichprobe von ca. 800 Online-Redaktionen gebeten, einen Fragebogen im Internet auszufüllen. Über 70
Journalisten unterschiedlichster Redaktionen entsprachen dieser Bitte.
Welches Format bevorzugen Sie bei der Zusendung von Pressemitteilungen per Email?
Wünschen Sie bei der Zusendung einer Presseinformation per Email eine kurze Anmoderation
zum Inhalt der Information?
Wie möchten Sie Pressemitteilungen in Emails übermittelt bekommen?
Wie beziehen Sie Bildmaterial zu Pressemitteilungen am liebsten?
In welcher Form erhalten und verwenden Sie Pressemappen am liebsten?
Wenn Sie das Thema einer Pressemitteilung interessiert: Wie lang ist die übliche Zeitspanne
zwischen dem Eingang der Mitteilung und deren Verwertung?
Welche Bedeutung haben Pressemitteilungen von Unternehmen für Ihre redaktionelle Arbeit?
Haben Sie - über die reinen Meldungstexte hinaus - Interesse an der Zusendung von
umfangreicheren Features und Reportagen, die unsere jeweiligen Kunden erwähnen?
Was macht eine Pressemitteilung für Online-Journalisten besonders leicht verwertbar?
Fazit
Empfehlungen für Online-PR
Über prdienst.de

Eine Veröffentlichung der Befragungsergebnisse und der "Empfehlungen für die Arbeit mit Online-Redaktionen"
ist unter verlinkter Quellenangabe ausdrücklich gestattet. Über einen Hinweis
auf erfolgte Veröffentlichungen würden wir uns sehr freuen.

Obwohl HTML-Emails größere Möglichkeiten der Gestaltung bieten als reine Text-Emails, bevorzugen mehr als zwei Drittel der
Befragten das ASCII-Format. Dies ist unserer Ansicht nach darauf zurück zu führen, dass ASCII-Texte für eine
Weiterverarbeitung geeigneter sind.
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Die Befragten wünschen einen schnellen Zugang zu den relevanten Informationen. Nur etwa jeder Sechste stört sich offenbar auch
an längeren Einleitungen nicht. Allerdings ist der Anteil derer, die überhaupt keine Einleitung wünschen, fast ebenso klein.
Entgegen der unter PR-Fachleuten weit verbreiteten Ansicht, dass Pressemitteilungen per Email kommentarlos verschickt werden
sollten, weiß mit 84,2 Prozent der überwiegende Teil der Befragten eine kurze Anmoderation des Meldungsinhaltes zu
schätzen. Vermutlich gilt dies aber nur für Einleitungen, die einer schnellen Einordnung der Meldung dienen.
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41% der Befragten möchten Pressemitteilungen als Attachment übermittelt bekommen. Die Mehrheit von 58,7% allerdings wünscht
die Pressemitteilung direkt in der Email.
Für Attachments spricht vermutlich die zumeist bessere Aufmachung der Texte. Ihre geringere Beliebtheit hingegen könnte
gleich mehrere Gründe haben: Attachments können grundsätzlich Viren enthalten. Zudem erfordert das Öffnen einen zusätzlichen
Klick mit der Maus sowie das Vorhandensein der entsprechenden Programme.
Neben diesen Faktoren sprechen gegen den Versand von
Pressemitteilungen als Attachment auch die unterschiedlich gelagerten Wünsche hinsichtlich des Dateiformats.
Steht die Pressemitteilung direkt in der Email, bietet dies sofort eine Übersicht über den Text und die Möglichkeit,
Interessantes schnell und unkompliziert heraus zu kopieren.
Knapp 80 Prozent derer, die den Mitteilungstext direkt in der Email erhalten möchten, wünschen keine harten Umbrüche. Dieses
Ergebnis war zu erwarten, da harte Umbrüche eine Verwendung der Texte erschweren.
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Bei Bildmaterial zeigt sich eine andere Akzeptanz von Attachments als bei Pressemitteilungen: 47,6% der Befragten wünschen
die Zusendung von Bildmaterial per Attachment, wohin gegen 44,4% die Möglichkeit eines Downloads bevorzugen.
Der Wunsch nach Komfort und kurzen Wegen scheint bei etwa der Hälfte der Befragten die Sorge vor überlaufenden Mailboxen zu
übertreffen. Zudem können Grafiken keine Viren enthalten.
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Die virtuelle Pressemappe hat eine gute Akzeptanz bei über der Hälfte der Befragten. Interessanterweise erfreut sich die
Pressemappe im Attachment einer höheren Beliebtheit als eine entsprechende Downloadmöglichkeit. Das mag daran liegen, dass
der Pressebereich, in dem die Downloads meist eingestellt sind, auf vielen Unternehmensseiten schwierig zu finden ist. Was
darüber hinaus gegen einen Link sprechen könnte, wird in einer weiteren Befragung zu klären sein.
Obwohl die Befragung ausschließlich bei Online-Journalisten durchgeführt wurde, bevorzugt mehr als ein Drittel der Befragten
die klassische Pressemappe auf dem Postweg. Es lohnt sich also auch im Kontakt zu Online-Redaktionen durchaus, Pressemappen
auf Papier herzustellen und per Post zu verschicken.
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Bei über 60% der Befragten ist die übliche Zeitspanne zwischen dem Eintreffen einer Pressemitteilung und deren Verwertung
nicht länger als zwei Tage. Bei immerhin 11,5% finden Themen auch erst nach über zwei Wochen Verwendung.
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Die Bedeutung von Pressemitteilungen ist den Angaben der Befragten nach relativ hoch: Ca. 80% gaben an "gelegentlich" bis
"sehr häufig" von den Informationen der Pressemitteilungen Gebrauch zu machen. Lediglich knapp 20% nutzen nie oder nur
selten Pressemitteilungen für ihre Arbeit.

Bei etwa 30% der Online-Journalisten finden über 50% des ursprünglichen Meldungstextes Eingang in die Veröffentlichung. Dass
70% der Befragten weniger als 50% der ursprünglichen Mitteilung übernehmen, mag an der oftmals schlechten Qualität und des
in der Regel zu großen Umfangs von Pressemitteilungen liegen.
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Fast die Hälfte der Befragten ist an umfangreicheren Features und Reportagen interessiert. Es könnte sein, dass Journalisten
aufgrund von mehr Information auch mehr bzw. häufiger über ein Unternehmen veröffentlichen. Dies erscheint auch im
Zusammenhang mit den Ergebnissen der Frage 7 plausibel: Angenommen, dass 20% der Journalisten Pressemitteilungen
nur deswegen selten nutzen weil sie zu wenig Informationen enthalten, wären diese Journalisten mit umfangreicheren,
interessant aufbereiteten Features unter Umständen dazu zu bewegen, doch etwas über ein bestimmtes Unternehmen zu
veröffentlichen.
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Was macht eine Pressemitteilung für Online-Journalisten besonders leicht verwertbar?
Dies offene Frage wurde von 85% der Befragten - zumeist in Stichworten - beantwortet. Hervorgehoben werden kann der Wunsch
nach einer webgerechten Aufbereitung der Inhalte. Bei Texten sind beispielsweise gliedernde Zwischenüberschriften und
partielle Hervorhebungen gemeint, bei Bildmaterial geeignete Dateiformate wie bspw. JPG in maximal 96 dpi und einer dem
jeweiligen Layout entsprechenden Größe (bspw. 320x200 Pixel).
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Fazit
Die Wünsche der Online-Journalisten sind sehr unterschiedlich. Zwar lassen sich einige deutliche Tendenzen erkennen, fast
immer existieren aber auch gewichtige Gegenströmungen. Um konsequent auf die Wünsche der Online-Journalisten einzugehen,
wäre eine starke Personalisierung der PR-Maßnahmen notwendig. Aus ökonomischen Gründen wird dies mittelfristig nur wenigen
Unternehmen und Agenturen möglich sein.
Prdienst.de hat die Entwicklung entsprechender Konzepte bereits veranlasst.
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Aus den Ergebnissen der Befragung lassen sich folgende Empfehlungen für die Arbeit mit Online-Redaktionen ableiten:
- Versenden Sie Emails im ASCII-Format, aus HTML-Emails lassen sich Texte nur schlecht übernehmen.

- Erleichtern Sie dem Empfänger die schnelle Einordnung Ihrer Mitteilung durch eine kurze Einleitung.

- Übermitteln Sie Pressemitteilungen nicht als Attachment. Fügen Sie die den Text direkt und ohne harte Umbrüche in die
Email ein.

- Bieten Sie Bildmaterial in Form eines Links auf eine HTML-Seite mit Thumbnails der verfügbaren Grafiken an. Die
Grafiken sollten im JPG-Format und einer Auflösung von 96 dpi vorliegen.

- Opportun ist der Versand einer Grafik als Attachment nur dann, wenn es sich um eine wirklich gute Illustration zu einer
ebenso interessanten Mitteilung handelt.

- Beim Versand virtueller Pressemappen extrahieren Sie aus Ihrem Verteiler zunächst die Redaktionen, deren Interesse an
Produkten oder Dienstleistungen, wie Sie sie bieten, bekanntermaßen besonders groß ist. Diesen schicken Sie
die Unterlagen direkt als Attachment.
Den anderen schicken Sie lediglich einen Link auf das Dokument. Und achten Sie darauf, die Dateigröße der virtuellen
Pressemappe möglichst gering zu halten. Wenn es Ihr Budget erlaubt, fragen Sie im Vorfeld nach der bevorzugten Methode.

- Wenn es sich thematisch anbietet, bieten Sie den Redaktionen eine Reportage über Ihr(e) Produkt(e) oder
Dienstleistung(en) und Ihr Unternehmen an.
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Über prdienst.de
prdienst.de ist eine Marke der Kommunikationsagentur Schrader aus Hannover. Die Agentur ist seit 1999 auf strategische
Beratung, klassische Pressearbeit und Online-PR für Unternehmen spezialisiert, die bspw. mit Online-Shops,
Informationsportalen oder internetbasierten Dienstleistungen wirtschaftlich im Internet aktiv sind.
Einen besonderen Service bietet die Agentur Unternehmen, die unsicher sind, ob sich der Einsatz professioneller PR für sie
lohnen wird: Das Beraterteam von prdienst.de führt gegen eine geringe Schutzgebühr einen
PR-Check durch, in dem auf vier
bis fünf Seiten dargelegt wird, welche Ziele das Unternehmen realistisch mit welchen Mitteln erreichen kann und wo ggf.
Schwachstellen bestehen. Eine wertvolle Entscheidungshilfe.
Als bislang einziger Anbieter von
PR-Produkten
bietet die Agentur in bestimmten Fällen zudem eine 100%ige
Abrechnung auf Erfolgsbasis
an.
Zu den Kunden zählen bspw. Europas führende Domainbörse Sedo.de, das Branchenverzeichnis memo-media.de, der
Küchenhersteller Neff, etliche Internetdienstleister wie DNSbox, Server-Service und LightupNET, Tourismus-Anbieter wie
reiselinie.de, super-urlaub.de und viventura.de sowie zahlreiche E-Commerce Anbieter wie etwa der "verrückte"
Racheshop.com oder gartenshop-online.de.
© 2003 Kommunikationsagentur Schrader

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